Rechner · Team
Trinkgeld fair aufteilen —
nach Stunden und Rolle
Trag den Pool und die geleisteten Stunden ein — der Rechner verteilt das Trinkgeld sofort transparent auf das Team. Das Rollen-Gewicht macht den Unterschied zwischen Service, Küche und Aushilfe abbildbar. Kostenlos, ohne Anmeldung.
Gewicht = Rollen-Faktor (z. B. Service 1,0 · Küche 0,5 · Aushilfe 0,8). Bei Gewicht 1 für alle wird rein nach Stunden geteilt.
Warum Aufteilung nach Stunden am fairsten ist
Wird das Trinkgeld einfach durch die Köpfe geteilt, fühlt sich schnell jemand benachteiligt: Wer acht Stunden im Vollservice stand, bekommt gleich viel wie die Aushilfe, die nach zwei Stunden ging. Die Aufteilung nach Stunden korrigiert das — jede geleistete Stunde zählt.
Das Rollen-Gewicht ergänzt die zweite Dimension: In vielen Häusern erhält die Küche einen reduzierten Anteil am Pool, weil sie mitwirkt, aber nicht direkt am Gast ist. Ob und wie stark ihr gewichtet, entscheidet ihr — Hauptsache, die Regel steht vorher fest und gilt für alle gleich. Genau das nimmt die Diskussion aus dem Schichtende.
Häufige Fragen
Wie teilt man Trinkgeld im Team fair auf?+
Am fairsten ist die Aufteilung nach geleisteten Stunden: Wer länger da war, bekommt mehr. Dieser Rechner multipliziert die Stunden jeder Person mit einem Rollen-Gewicht und teilt den Pool nach diesen Punkten. Reine Stunden-Aufteilung erreichst du, indem du bei allen das Gewicht 1 lässt. Wichtig ist vor allem eine Regel, die vorher feststeht und für alle transparent ist — dann gibt es am Ende der Schicht keine Diskussion.
Warum ein Rollen-Gewicht statt nur Stunden?+
Weil nicht jede Stunde am Gast gleich viel zum Trinkgeld beiträgt. Viele Betriebe geben dem Service ein volles Gewicht (1,0), der Küche einen reduzierten Anteil (z. B. 0,5), weil sie am Aufkommen mitwirkt, aber nicht direkt bedient. Aushilfen oder Runner liegen oft dazwischen. Die Gewichte sind frei wählbar — legt sie im Team gemeinsam fest, dann trägt die Regel.
Muss Trinkgeld überhaupt aufgeteilt werden?+
Rechtlich gehört freiwilliges Trinkgeld dem, dem es gegeben wird. In der Praxis vieler Betriebe fließt es aber in einen gemeinsamen Pool (Tronc), der nach einer festen Regel verteilt wird — das ist zulässig, solange alle Beteiligten einverstanden sind. Ein transparenter Schlüssel wie hier schafft die Grundlage dafür.
Ist Trinkgeld steuerfrei?+
Freiwilliges Trinkgeld, das Gäste den Beschäftigten zusätzlich zum Rechnungsbetrag geben, ist für die Arbeitnehmer steuer- und sozialabgabenfrei (§ 3 Nr. 51 EStG). Anders sieht es bei Bedienungsgeldern oder verpflichtenden Servicezuschlägen aus, die der Arbeitgeber auszahlt — die sind steuerpflichtig. Im Zweifel klärt das dein Steuerberater.
Wie oft sollte man den Pool abrechnen?+
Die meisten Betriebe rechnen pro Schicht oder pro Tag ab, solange klar ist, wer wie lange gearbeitet hat. Je zeitnaher, desto weniger Streit über Erinnerungslücken. Wer die Stunden ohnehin digital erfasst, hat die Grundlage für die Aufteilung automatisch parat.
Stand: Juli 2026 · Keine Steuer- oder Rechtsberatung. Zu steuerlicher Behandlung von Trinkgeld berät dein Steuerberater.
Stunden erfasst?
Dann teilt sich der Pool von selbst.
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