Rechner · Kosten
Personalkosten-Rechner
für die Gastronomie
Trag Umsatz und Löhne ein — der Rechner zeigt dir sofort deine Personalkostenquote inklusive Lohnnebenkosten und ob du im gesunden Bereich liegst. Kostenlos, ohne Anmeldung, deine Zahlen bleiben in deinem Browser.
30–35 % ist branchenüblich. Achte auf Leerlaufzeiten und Überstunden, damit es nicht kippt.
Was die Personalkostenquote dir sagt
Die Personalkostenquote ist neben dem Wareneinsatz die wichtigste Kennzahl der Gastronomie. Sie setzt das, was du für dein Team ausgibst, ins Verhältnis zu dem, was reinkommt. Zwei Betriebe mit identischem Umsatz können völlig unterschiedlich dastehen — der eine mit 28 % entspannt, der andere mit 38 % dauerhaft in Schieflage.
Entscheidend ist, ehrlich zu rechnen: Bruttolöhne plus Arbeitgeberanteile, gegen den Nettoumsatz. Genau das macht dieser Rechner. Der Zuschlag von rund 22 % bildet die Sozialabgaben und Umlagen ab; passe ihn an, wenn dein Steuerberater dir einen genaueren Wert nennt.
Der Zielkorridor
Komfortabel — Luft für Wareneinsatz, Rücklagen und Gewinn.
Branchenüblich. Auf Leerlauf und Überstunden achten.
Die Quote frisst den Gewinn. Besetzung an die Gäste koppeln.
Häufige Fragen
Wie berechnet man die Personalkostenquote?+
Personalkostenquote = Personalkosten ÷ Nettoumsatz × 100. Die Personalkosten umfassen dabei nicht nur die Bruttolöhne, sondern auch den Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung und Umlagen — in der Gastronomie meist rund 20–22 % Aufschlag auf den Bruttolohn. Beispiel: 11.000 € Bruttolöhne + 22 % = 13.420 € Personalkosten. Bei 40.000 € Umsatz sind das eine Quote von 33,6 %.
Wie hoch sollte die Personalkostenquote in der Gastronomie sein?+
Als Faustregel gelten 30–35 % vom Nettoumsatz als gesund. Unter 30 % ist komfortabel und lässt Luft für Wareneinsatz und Gewinn. Über 35 % wird es kritisch — dann bleibt nach Wareneinsatz (oft weitere 25–30 %) und Fixkosten wenig übrig. Getränkelastige Betriebe kommen niedriger weg, personalintensive Konzepte (à la carte, gehobene Küche) liegen naturgemäß höher.
Zählen die Lohnnebenkosten zur Personalkostenquote?+
Ja. Wer nur die Bruttolöhne durch den Umsatz teilt, unterschätzt die echte Belastung um rund ein Fünftel. Zu den Personalkosten gehören der Arbeitgeberanteil zur Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung, die Umlagen U1/U2/U3 sowie die Berufsgenossenschaft. Dieser Rechner rechnet den Zuschlag über das Feld „Lohnnebenkosten-Zuschlag“ automatisch mit ein.
Was tun, wenn die Personalkostenquote zu hoch ist?+
Die wirksamsten Hebel sind Besetzung an die Gästezahl koppeln (nicht nach Gewohnheit planen), Leerlaufzeiten und Überstunden sichtbar machen und Schichten straffen. Oft liegt das Problem nicht in zu hohen Löhnen, sondern in Personal zur falschen Zeit. Eine saubere Zeiterfassung zeigt, an welchen Tagen und Stunden die Quote wirklich entgleist.
Mit welchem Umsatz rechne ich — netto oder brutto?+
Mit dem Nettoumsatz, also ohne Mehrwertsteuer. Sonst rechnest du die Quote künstlich klein, weil die Mehrwertsteuer ein durchlaufender Posten ist und dir nicht als Ertrag zur Verfügung steht. Nimm den Umsatz, wie er in der betriebswirtschaftlichen Auswertung (BWA) unter „Umsatzerlöse“ steht.
Stand: Juli 2026 · Richtwerte, keine betriebswirtschaftliche Beratung. Dein Steuerberater kennt deine Zahlen genauer.
Rechnen ist gut.
Wissen ist besser.
Crew-OS erfasst Arbeitszeiten am iPad und zeigt dir die echten Personalkosten pro Tag, Schicht und Mitarbeiter — statt einmal im Monat zu schätzen. Ab 1,50 € pro Mitarbeiter und Monat.
28 Tage kostenlos testen